News

Top-Leistung im Liga-Cup!

Die erste Runde des Liga-Cups beginnt und die zuletzt so kämpferisch auftretenden Wölfe treffen auf Fischamend´s Friends, eine bisher noch unbekannte Aufgabe für grün-schwarz. Beide Teams sind in der zweiten Liga ihrer Region und beide müssen sich dort aktuell mit dem sechsten Platz zufriedengeben, durchaus also ein Duell auf Augenhöhe!

Die Wölfe starten mit Wolf(gang) Hochschorner im Tor, die Abwehr wieder mit Pitnik und Burziwal, das Verteilungszentrum in der Mitte bildet Dorner und vorne müssen Fahrafellner und Gregor für Tore sorgen. Ihre Gegner spielen in markantem Rosa.

Für grün-schwarz stellt sich die Frage, kann man Kampfgeist und Leistung aus letzten Spielen aufrechterhalten, ja sogar ausbauen? Für die zweite Runde reicht ein Remis wie in den letzten beiden Runden des Liga-Wettbewerbs jedenfalls nicht zwingend aus.

Das ist auch den Wölfen klar, aber Leistungsdruck? Von wegen! Dritte Spielminute, Gregor mit dem Ball in der gegnerischen Hälfte, Fischamend‘s Friends noch unsortiert, Gregor spielt zu Fahrafellner am linken Eck dieser entscheidet sich für eine direkte Flanke für Dorner, die ist jedoch zu schwach und landet unscharf auf Beckenhöhe des gegnerischen Torwarts, welcher ihn nur noch abfangen muss… ODER AUCH NICHT: RIESENBOCK VON TORHÜTER GLONEK, ER LÄSST DEN BALL IM FALLEN LOS UND DIE KUGEL ROLLT VOR DIE FÜSSE VON DORNER! 1:0! Blitzstart der Wölfe! Dieses Geschenk nimmt Dorner gerne an. Im Moment läuft es ja gar nicht so schlecht bei ihm, in drei Spielen schoss der 22-Jährige drei Tore.

Die Fischamends sind sauer, während die Wolves als Ruhepol Ball und Gegner laufen lassen UND SOGAR NOCH EINEN DRAUFSETZEN. IN DER SECHSTEN MINUTE FAHRAFELLNER MIT THUN-HOHENSTEIN AUF LINKS IM DOPPELPASS, PLÖTZLICH STEHT ER VORM TOR UND SCHIEBT DEN BALL INS LANGE RECHTE ECK. Auch das war zu einfach. 2:0 Vienna Wolves! Bärenstarker Auftritt des Torschützen!!!!

Anschließend jedoch werden die Grün-Schwarzen schleißig, lassen viel zu und können sich aus der eigenen Hälfte nur mehr kaum befreien. Viel Raum für die Gegner in der Mitte! UND DANN KNALLTS! DANN KNALLTS AUCH IN DER HÜTTE VON KEEPER HOCHSCHORNER! Sedlak bekommt in der 11. Minute den Ball vorm gedachten 16er und muss nach ein paar Schritten nur noch abschließen, Hochschorner gegen den Schuss ins lange Eck chancenlos. 2:1. Schade, war doch das Stellungs- und Aufbauspiel der Wölfe anfangs so diszipliniert!

Zehn Minuten später, die Wölfe über rechts im Angriff. Gregor auf Burziwal, der spielt auf Gregor zurück auf die rechte Seite, Gregor im spitzen Winkel auf der rechten Grundlinie…und was macht er? Er zieht einfach mal ab… UND TRIFFT!!! 3:1!!! Die Koproduktion der neuen Kaderspieler sorgt in der 21. Spielminute für die ausgebaute Führung der Wölfe! Gregor aus dem nichts ganz kühn und cool ins kurze Eck, sein erster Treffer in einem Wettbewerb für die Wölfe, endlich klappts auch bei ihm!

Damit endet die erste Hälfte, die Wolfes agierten hinten ruhig und stabil, vorne aber effizient und kompromisslos, die Führung gegen die schockierten Fischamend‘s Friends somit mehr als verdient!

Die zweite Hälfte, die Wölfe werden wackeliger, das merken ihre Gegner, aber auch sie sind nervös. Es entwickelt sich ein Spiel mit wenig Ereignissen und viel hin und her. Die Wölfe kriegen den Ball nicht wirklich aus der eigenen Hälfte geklärt, aber die Fischamend‘s Friends kommen einfach nicht gefährlich vors Tor. 33. Spielminute: vermeintliches Aufbauspiel der Wölfe, aber Ballverlust von Dorner in der Mitte, die Herren in rosa setzen zum Konter an und werden dabei gefoult von Kremsbrugger. Auch wenn das nicht sehr fair aussah, taktisch war es sehr wichtig. Der Wolf sieht dafür gelb. Eine Minute später, die Wölfe im Aufbau, Pass in die Mitte, kein Entgegenkommen von grün-schwarz, ES KOMMT ZUM BALLVERLUST, KURZES HERUMPASSEN DES FC´S, DANN VERSUCHT ES GREUL AUS DER ZWEITEN REIHE, der Ball landet viel zu zentral in den Händen von Hochschorner DOCH WAS IST DAS? ER HAUT IHN SICH PLÖTZLICH SELBST INS TOR! 3:2!!!! WAS FÜR EIN BOCK!!! VERWIRRTE RATLOSIGKEIT BEI GRÜN -SCHWARZ UND DER FISCHAMEND´S FRIENDS FC HAT JETZT LUNTE GEROCHEN!

Sie pressen und laufen und zerren an den Kräften der erschöpften Wölfe; es folgt ein Angriff nach dem anderen, das Team von Kapitän Hochschorner im Dauerstress, die Zeit rennt runter, der Blutdruck hinauf, einfach nur nervenzerreißend!!!

Letztendlich aber schafft es der FC nicht, noch den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel endet 3:2 für die Vienna Wolves. Im Großen und Ganzen steigen die Wölfe hochverdient dank ihrer (fast) dauerhaft starken Abwehrleistung und ihrer effizienten ersten Hälfte in die zweite Runde auf. Und auch wenn in den kommenden Tagen die nächste Herausforderung auf die Sieger wartet, haben sie heute definitiv einen Grund zum Feiern!

Liga-Cup Action

© by FFBÖ – Kleinfeldliga Wien

Spannendes Duell in Runde 4!

Auch wenn die Vienna Wolves nach der 3. Runde der Saison 2021/22 einen schmeichelhaften 5. Platz in der Tabelle einnehmen konnten, sind sich alle sicher: Da ist mehr noch drinnen! Denn obwohl die Neuzugänge unter anderem durch Matthias Burziwal und Sebastian Gregor für mehr Schwung und Stabilität im Kader sorgen, plagt die Wölfe weiterhin ihr altbekanntes Problem: Die Chancenverwertung!

Klar ist jedoch, gegen die Vienna Black Stars wird man bissiger sein, wird man noch frecher spielen! Die Wölfe beginnen in traditionellem grün-schwarz mit folgender Startformation: Kapitän Wolfgang Hochschorner im Tor, hinten Oliver Pitnik und Matthias Burziwal in der Verteidigung, in der Mitte mit Richard Kremsbrugger und im Sturm Sebastian Gregor und Heribert Kremser. 

Die Vorsätze halten sie in den ersten Spielminuten ehrgeizig ein, üben früh Druck aus, stehen hinten stabil. Die Black Stars wirken ohne ihrem aktuellen Torschützenführenden gar ein wenig blass und einfallslos. Auf der anderen Seite wagen die Wölfe jedoch immer mehr! 8. Spielminute, der eingewechselte Spusta dribbelt sich an der linken Seite durch, rennt aufs Tor zu, legt IN LETZTER SEKUNDE AB ZU KREMSER UND ER…. ballert die Kugel am leeren Tor vorbei. Und da war sie wieder, die miserable Chancenverwertung, eine 1000%ige reicht wohl nicht aus.

Tja, und wie das beim Fußball so ist, kassiert man die Tore, die man selbst nicht macht. 14. Spielminute, die Black Stars setzten zum Angriff an, Nagel schießt aus der 2ten Reihe, DER BALL WIRD VORM TOR ABGEBLOCKT; LANDET VOR ANGER; DER SCHIESST UND DIE KUGEL wird unhaltbar von Burziwal abgefälscht, 1:0 für die Gastgeber. Harter Einsatz, wenig Belohnung bei den Wolves, dieses Bild kennt man gut! Bei diesem Spielstand bleibt es in der ersten Halbzeit genauso, wie die langen Gesichter der Wölfe auch. 

Die zweite Halbzeit, die Black Stars stehen seit der Führung hinten kompakt und diszipliniert, ihre Gegner sind stets bemüht und ehrgeizig werden aber nicht wirklich gefährlich. Doch in der 30 Minute krallt sich Hochschorner den Ball nach einem ungefährlichen Angriff, wirft ihn zu Gregor auf die seitliche Mittellinie, dieser reagiert blitzschnell mit EINEM LAUFPASS FÜR DORNER DER SICH VON ZENTRAL LÖST UND PLÖTZLICH NUR NOCH VORM TORMANN STEHT UND DEN SCHWIERIGEN HÜPFENDEN BALL GUT AM TORMANN VORSCHIEBT. DER BALL ROLLT AUFS LEERE TOR ZU, DOCH WIEDER an der linken Stange vorbei. Ein weiterer erfolgloser Geniestreich der Wolves. Einfach nur bitter. Danach aber übernehmen die Gastgeber immer klarer das Spiel. In der 34. Spielminute dann Spielaufbau der Black Stars, PASSEN SICH DURCHS MITTELFELD; JÄGER FÄLSCHT EINEN PASS AB, SODASS IHN PITNIK NICHT KLÄREN KANN, NAGEL BEHAUPTET DEN BALL UND KNALLT IHN INS TOR; 2:0 Black Stars, die Nerven der Wölfe liegen blank. 

Doch das darfs noch nicht gewesen sein, das wussten auch die Grün-Schwarzen. 46. Spielminute: die Wölfe blocken einen schlechten Abstoß der Black Stars ab, den Ball bekommt Gombas, er wird sofort von 3 Wölen attackiert, Dorner krallt sich den Ball, rennt ein paar Meter Richtung Tor, bekommt den Ball glücklich zu Gregor gepasst, dieser wird zwar bedrängt, kann ihn jedoch seitlich zu Dorner prallen lassen ER LÄUFT AUF DEN BALL ZU UND SCHIESST UND TRIFFT ENDLCH INS LANGE ECK! 2:1 UND DAS IST ABSOLUT VERDIENT! 2. Saisontor für Dorner!

Doch das war nicht alles, das war noch lange nicht alles; 49. Spielminute, die Wölfe im Angriff über links, DER BALL LANDET VORM TOR, EIN LANGES HIN UND HER IM GEGNERISCHEN 16ER, PLÖTZLICH LIEGT ER VOR KREMSBRUGGER, ER LÄUFT AUF IHN ZU UND SCHIESST SPEKTAKULÄR AUS DER DREHUNG ZUM AUSGLEICH!!!!! 2:2!!!! KLEINFELDLIGAWAHNSINN! Genau wie die Woche zuvor holen die Wolves einen 2:0 Rückstand auf!!! Was für ein Kampfgeist, was für eine Moral, was für ein Durchhaltevermögen!! Und so endet die Partie, mit enttäuschten Black Stars und entschlossenen Wölfen! Und auch wenn die geteilten Punkte niemanden wirklich helfen, sieht man Dorner und manch einem anderen Wolf eine gewisse Zufriedenheit an, denn das Potential zum Sieg und zum Erfolg ist auf jeden Fall da!

 

4. Runde - Heri in Aktion

© by FFBÖ – Kleinfeldliga Wien

Niederlage im Duell der ewigen Rivalen

Nach der starken Vorstellung inklusive verdientem Punktegewinn vor 2 Wochen gegen Team 17, hieß der Gegner in der 12. Runde diesmal 1. Awkward AF. Es stand somit das Match gegen den ewigen Rivalen an der Tagesordnung, gegen keine andere Mannschaft spielten die Wolves bisher öfter. Im Hinspiel setzte es eine knappe 1:2 Niederlage, es war also Revanche angesagt.

Wie auch schon in den ersten beiden Partien der Rückrunde konnte man allerdings nur stark ersatzgeschwächt zum Match antreten. Durch das Ausfallen von zwei unserer Stammspieler auf Grund einer aufrechten Sperre, sowie das Fehlen von einigen anderen infolge von Verletzungen bzw. Krankheit, mussten wir diesmal mit lediglich einem Wechselspieler zum Spiel erscheinen. Dies sollte sich im Laufe der Begegnung leider noch negativ bemerkbar machen.

In den ersten Minuten sah zuerst alles nach der zu erwartenden spannenden Begegnung aus. Beide Teams begannen eher ruhig und abwartend, wodurch sich vorerst ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Hochkarätige Chancen waren zu Beginn zwar auf beiden Seite Mangelware, die Wolves schafften es aber dennoch sich im gegnerischen Strafraum bemerkbar zu machen. So schrammte zum Beispiel Simon Marteau nach einer schönen Kombination nur knapp an einer Flanke von der rechten Seite vorbei.

Im Laufe der ersten Halbzeit kam der 1. Awkward AF dann aber immer besser in die Partie und konnte so die Wolves vermehrt in deren eigener Spielhälfte festnageln. So kam es in der 8. Minute schließlich, dass es den Wolves nicht erfolgreich gelang den Ball zu erobern, wodurch sich die Spieler von Awkward den Ball am 16er gegenseitig solange zuspielen konnten, bis einer von Ihnen ungedeckt war und damit die Möglichkeit zum Schuss bekam. Dieser ging leider durch die Beine eines Verteidigers, wodurch unser Tormann den Ball erst spät sah und ihm dieser unglücklich ins Tor zum 0:1 Rückstand durchrutschte.

In weiterer Folge konnten die Wolves zwar eins ums andere Mal die Chancen der Gegner verhindern, Awkward war nun aber deutlich spielüberlegen und drückte auf den zweiten Treffer. Dieser fiel dann leider auch kurz vor der Pause in Minute 23. Daher ging es mit dem enttäuschenden Stand von 0:2 in die Halbzeitpause. Dort versuchten die anwesenden Fans der Wolves die Mannschaft wieder aufzubauen und anzufachen, man konnte aber schon deutlich die nachlassenden Kräfte auf den Gesichtern der Spieler erkennen.

Leider ging dann aber auch der Beginn der zweiten Hälfte ziemlich in die Hose, denn schon in Minute 27 bekam man den nächsten Gegentreffer und Awkward konnte auf 3:0 erhöhen. Trotz dieses deutlichen Rückstandes und des merkbaren Kräfteschwundes gaben sich die Wolves aber wie schon in den letzten Wochen nicht auf und versuchten trotzdem weiterhin alles.

In der 32. Minute wurden die Bemühungen dann verdientermaßen belohnt. Oliver Pitnik konnte sich aus der Defensive heraus wieder einmal erfolgreich in die Offensive miteinschalten, nachdem er den Ball bekam und an einem Gegner vorbeiging, schaffte er es den Ball zwischen zwei Gegenspieler hindurch perfekt in den Lauf von Paul Dorner zu spielen. Dieser belohnte sich für seine starke Leistung und ließ sich diese Chance im Eins-gegen-Eins mit dem gegnerischen Tormann nicht entgehen, indem er den Ball gekonnt an diesem vorbei zum 1:3 Ehrentreffer einschob.

In der Folge merkte man dann aber leider immer deutlicher, dass den Wolves auf Grund der fehlenden Wechselspieler endgültig die Kräfte ausgingen. Der 1. Awkward AF versuchte dies immer wieder mit hohen Bällen auf die schnellen Stürmer auszunutzen und kam so auch in Minute 39 zum vierten Tor.

In den letzten Minuten des Spiels flachte das Match dann merklich ab, die Wolves wollten zwar noch den bitteren Zwischenstand ausbessern, konnten das aber leider nicht mehr so richtig, wohingegen Awkward mit dem Ergebnis zufrieden schien und deshalb auch nicht mehr alles versuchte.

Im Endeffekt steht somit eine enttäuschende, aber doch verdiente 1:4 Niederlage am Papier, womit es leider nicht gelang, den Schwung mitzunehmen und an die positiven Leistungen aus den letzten Partien anzuschließen. Dennoch kann man zuversichtlich in die Zukunft blicken, da beim nächsten Match in 2 Wochen einige verletzte bzw. gesperrte Spieler wieder in den Kader zurückkehren. Dann steht mit dem Spiel gegen Die Hunnen die wohl bereits vorentscheidende Partie im Kampf mit dem direkten Konkurrenten um den neunten Platz bevor.

 

Hart erkämpfter Punktegewinn in Runde 11!

Nach der unglücklichen Niederlage in der letzten Runde gegen Real Vienna wartete als Gegner dieses Mal das fünftplatzierte Team 17. In der Hinrunde lautete das Ergebnis dieser Paarung 1:3 aus der Sicht unserer Wolves. Umso mehr erhofften wir uns, möglichst nahtlos an die starke Leistung in der zweiten Hälfte der letzten Partie anzuschließen und uns damit gleichzeitig für die Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.

Allerdings stellte sich die bereits in der Vorwoche recht angespannte Personalsituation unseres Spielerkaders auch diesmal leider nicht viel besser dar, ganz im Gegenteil, verletzte sich doch beim letzten Match Thomas Schagerl und fiel damit genauso aus, wie Marco Martinetz, der seine Rot-Sperre aussitzen musste. Umso erfreulicher war es daher auch, dass mit Richard Kremsbrugger und Lea Reis zwei unserer etatmäßigen Stammspieler wieder am Spielfeld auflaufen konnten.

Der Beginn der Partie verlief diesmal wesentlich ruhiger als noch im letzten Match. Die Wolves wollten sich nicht wieder gleich überrumpeln lassen und früh in Rückstand geraten, und versuchten daher erst einmal hinten dicht zu machen. Dieser Plan konnte voll umgesetzt werden, durch gutes Stellungsspiel und hervorragende Team-Kommunikation gelang es die Räume engzumachen und dem Gegner praktisch keinen Platz zu lassen, um ihr Spiel aufzuziehen. So kam Team 17 in der Anfangsphase nur vereinzelt durch Fernschüsse oder Einzelaktionen zu Chancen.

Man konnte deutlich erkennen, welchen Unterschied die Spielpraxis aus dem letzten Match ausmachte, welche dort nach der langen Pause noch gefehlt hatte. Die Wolves ließen sich durch fast nichts aus der Ruhe bringen und versuchten hingegen konsequent Ihr eigenes Spiel weiter zu aufzuziehen.

So verlief auch die restliche Spielzeit der ersten Hälfte durchaus erfolgreich. Zwar konnte man selbst eher wenig Offensiv Aktionen setzten, während der Gegner immer wieder vor das Tor der Wolves vordrängte. Allerdings boten alle Spieler der Wolves eine bärenstarke Abwehrleistung und verhinderten somit fast alle Chancen des Gegners rechtzeitig. Und wenn Team 17 doch einmal zum Abschluss kam, scheiterten sie immer wieder an unserem grandios aufspielenden Tormann Lukas Türker. Daher ging es auch mit einem torlosen 0:0 in die Halbzeitpause.

Völlig zufrieden mit der eigenen starken Leistung und dem Willen, auch mehr eigene Chancen zu kreieren, ging man mit breiter Brust in die zweite Hälfte. Und gleich zu Beginn konnte man diesen Plan auch gleich umsetzen. Nach einer schönen Kombination vom eigenen Abstoß weg kam der Ball auf der rechten Seite zu Michael Fahrafellner, der einmal aufschaute und die Flanke zur Mitte brachte. Dort stand Oliver Pitnik fast völlig frei und fand so eine Kopfballchance vor. Etwas überrascht, dass er so unbedrängt im gegnerischen Strafraum zum Ball kam, konnte er aber leider nicht genügend Druck auf den Ball bringen, wodurch dieser am linken Pfosten vorbeisegelte. Doch anstatt sich groß über die vergebene Großchance zu ärgern, beflügelte diese Aktion die Wolves noch zusätzlich, da man erstmals im Spiel endlich richtig vorm gegnerischen Tor angekommen war.

Allerdings wollte natürlich auch Team 17 als Sieger vom Platz gehen, immerhin gingen sie als deutlicher Favorit in die Partie. So setzten auch sie auf volle Offensivpower, um endlich ein Tor zu erzwingen. Während die meisten Chance von der weiterhin souverän agierenden Hintermannschaft der Wolves vereitelt wurden, geschah es in Minute 30 dann aber leider.

Nach einem schnellen Antritt und einer scharfen Hereingabe von der linken Seite konnte unser Tormann Lukas Türker den Ball zwar zuerst noch sicher abfangen, ehe er ihm aber unglücklich durch die Finger rutschte und er den Ball im Nachgreifen versehentlich selbst zum 0:1 über die eigene Linie bugsierte.

Doch wie schon in der Vorwoche gaben sich die Wolves nach diesem Rückschlag nicht auf. Stattdessen versuchten wir weiterhin uns nicht unterkriegen zu lassen und warteten aus einer stabilen Defensive heraus auf unsere Chancen. Ein paar Mal geling das Ganze auch und man kam erfolgreich vors Tor der Gegner, nur Zählbares schaute dabei noch nicht heraus. Das sollte sich aber ändern.

Nach einer Balleroberung schaltete sich Oliver Pitnik mit in die Offensive ein und konnte nach einem schönen Doppelpass nur mehr durch ein Foul im gegnerischen Strafraum am Torabschluss gehindert werden. Folgerichtig gab es Gelb für den Übeltäter und Elfmeter für die Wolves. Unsere Nummer 9 Paul Dorner ließ sich daraufhin nicht lange bitten und versenkte den Strafstoß eiskalt rechts oben im Eck zum 1:1 Ausgleich in Minute 42.

Daraufhin entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Mannschaften versuchten noch den Sieg zu erringen, was jedoch dazu führte, dass das Spiel auch ruppiger wurde. Immer wieder wurden Aktionen auf beiden Seiten nur durch Fouls unterbunden. So sahen auch Spieler beider Mannschaften eine gelbe Karte.

Durch die schwindenden Kräfte auf Seiten der Wolves (auf Grund von wesentlich weniger Wechselspielern und den hohen Temperaturen) gelang es Team 17 aber wesentlich öfter unsere Abwehrreihe zu durchbrechen und gefährlich vor unserem Tor aufzutauchen. Obwohl sie einige hochkarätige Chancen vorfanden, verzweifelten sie aber immer wieder an unserem Torwart Lukas Türker, welcher ein ums andere Mal mit Weltklasse Paraden vor allem in Eins-gegen-Eins Situationen rettete.

In der Schlussphase wurde es noch einmal hektisch. In Minute 49 holte sich Richard Kremsbrugger leider seine zweite gelbe Karte ab, nachdem er mit einer Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden war, und musste damit für die letzten Minuten mit Gelb-Rot vom Platz. Wie schon in der Vorwoche mussten die Wolves das Spiel somit in Unterzahl zu Ende spielen. Diesmal galt es aber den wichtigen Punktegewinn festzuhalten.

Zum Glück erleichterten es unsere Gegner postwendend. Nach einem Steilpass durch unsere Abwehrreihe, welcher man die schwindenden Kräfte schon ansehen konnte, lief ein Gegenspieler frei auf unseren Tormann zu. Dieser ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und grätschte den Ball regelkonform weg. Der Spieler unseres Kontrahenten grätschte ebenso in den Ball, was ihm im Gegensatz zu unserem Torhüter aber verboten war. Er sah somit gelb, war damit aber absolut nicht einverstanden und regte sich darüber so stark beim Schiedsrichter auf, dass diesem keine andere Möglichkeit blieb als gleich ein zweites Mal Gelb zu zücken und auch ihn mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz zu schicken.

Somit standen wieder gleich viele Spieler auf beiden Seiten und wir konnten den Punkt nun problemlos über die Zeit retten. Mit dem Endstand von 1:1 können die Vienna Wolves endlich wieder einmal anschreiben und sich für Ihr starkes Auftreten auch selbst belohnen. Im Endeffekt geht das Unentschieden vollkommen in Ordnung. Zwar fanden die Gegner von Team 17 übers ganze Spiel hinweg mehr Chancen vor, richtige Großchancen waren es aber auf beiden Seiten etwa gleich viele. Außerdem konnten wir einmal mehr unter Beweis stellen, das ein starkes Kollektiv und ein enormer Zusammenhalt sowie unbändiger Wille oft wichtiger sind, als nur starke Einzelspieler.

Nächste Woche ist erst einmal spielfrei, die nächste Partie steigt am 27. September um 11:30 Uhr wieder am Kinkplatz. Dann geht es gegen unseren Erz-Rivalen, den 1. Awkward AF.

Unglückliche Niederlage zum verspäteten Rückrundenstart!

Nach der langen Corona bedingten Spielpause und der Verschiebung der restlichen Spiele in den Herbst, geht die Saison 2019/20 nun endlich wieder weiter. Zum Rückrundenstart gab es in der 10. Runde das Match der Nachbarn aus dem unteren Tabellendrittel, die neuntplatzierten Vienna Wolves trafen auf die Achtplatzierten von Real Vienna.

Zu Beginn der Partie konnte man den Wolves, bei denen einige Stammspieler krankheits- bzw. verletzungsbedingt leider ausfielen, die mangelnde Spielpraxis teilweise deutlich anmerken. Durch die anfänglichen Abstimmungs- und Zuordnungsprobleme konnten die Gegner von Real Vienna in der Anfangsphase viel Druck ausüben und uns in der eigenen Hälfte festnageln. So kam es bereits in der 2. Minute zur frühen Führung für unseren Kontrahenten. Auch durch einige vermeidbare Eigenfehler und Fehlpässe ging es in dieser Tonart leider weiter und so fiel schon kurze Zeit später das nächste Tor für Real, in Minute 7 erhöhten unsere Gegner auf 2:0.

In der Folge zeigte sich dann bereits immer wieder die schlechte Schiedsrichterleistung, welche uns die ganze Partie über begleiten sollte. Etliche kleine und gröbere Fehlentscheidungen auf beiden Seiten, sowie eine frühe gelbe Karte für unseren Torhüter wegen eines unabsichtlichen Handspiels knapp außerhalb des Strafraums, führten zur weiteren Verunsicherung bei den Wolves. So nahm das Unheil seinen Lauf und Real Vienna konnte in Minute 16 nach einem abermaligen Fehler der Schiedsrichterin durch ein unglückliches Eigentor auf 3:0 erhöhen.

Erst danach schafften es die Wolves sich zu erfangen und fanden, angespornt sowohl durch die unnötigen Eigenfehler als auch die häufigen Fehlpfiffe, im weiteren Spielverlauf immer besser ins Spiel. Endlich schaffte man es in der Defensive dicht zu machen und gleichzeitig die Offensive in Gang zu bringen und sich in der Hälfte des Gegners festzusetzen. Leider konnten wir die erarbeiteten Möglichkeiten noch nicht in Zählbares umwandeln, womit es dann auch mit dem Spielstand von 3:0 in die Halbzeitpause ging.

In der zweiten Hälfte setzte sich der Aufwärtstrend der Wolves eindeutig fort, immer wieder gelangen schöne Kombinationen im Spielaufbau und so konnte man sich ein ums andere Mal Chancen herausarbeiten. So fehlten nach einem Eckball bei einem Schuss von der Strafraumgrenze an die Stange nur Zentimeter zum Torerfolg. Wenig später scheiterte man ein weiteres Mal an Aluminium, Paul Dorner fehlte bei einem schönen Schuss an die Querlatte das nötige Glück.

Aber auch Real Vienna ließ trotz komfortabler Führung nicht locker und kam immer wieder zu Chancen. So landete der Ball auch in Minute 38 abermals im Tor der Wolves, das vermeintliche Tor zum 4:0 wurde aber nach vehementen Beschwerden durch die Wolves nicht gegeben, der gegnerische Spieler konnte den Ball nur durch illegales Rutschen im Tor unterbringen, folgerichtig wurde nicht nur das Tor aberkannt, sondern der Übeltäter bekam auch die gelbe Karte.

In Minute 43 ereignete sich dann die vermutlich spielvorentscheidende Szene: Einen Angriff der Gegner konnte von Marco Martinetz nur mehr mit einer Notbremse gestoppt werden, dafür musste er korrekterweise mit Rot vom Platz gestellt werden.

Mit 3 Toren Rückstand und die letzten sieben Minuten in Unterzahl spielend war das Match eigentlich schon entschieden. Aber die Wolves zeigten Charakter und gaben sich auch zu diesem scheinbar aussichtslosen Zeitpunkt nicht auf. Direkt im Anschluss an den Freistoß im Zuge des Rot-Fouls, welchen Real Vienna nicht verwerten konnte, schaffte es Oliver Pitnik, nach einem Solo-Sprint vom eigenen Strafraum über den ganzen Platz, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen und zum 1:3 zu verkürzen.

Anschließend schafften es die Wolves trotz Unterzahl einerseits erfolgreich hinten dicht zu machen und fast keine Chancen der Gegner mehr zuzulassen, gleichzeitig versuchte man immer wieder einen schnellen Gegenangriff zu fahren. So wurde der Kampfgeist nach einer gelungenen Balleroberung in Minute 48 durch schnelles Umschalten belohnt, nach einer schönen Kombination konnte schließlich abermals Oliver Pitnik nach Assist von Simon Marteau zum 2:3 einnetzen und die Hoffnung auf eine Punkteteilung wieder aufflackern lassen.

In den letzten Minuten versuchten die Wolves dann noch mit vollem Einsatz das scheinbar Unmögliche wahrzumachen, leider jedoch erfolglos. Letztlich kamen die Gegner von Real Vienna nach einem missglückten Angriff der Wolves in der Schlussminute durch einen Gegenkonter und jede Menge Ballglück noch zu ihrem vierten Treffer. Somit lautete der Endstand schließlich 2:4 aus Sicht der Vienna Wolves, eine mehr als bittere Niederlage.

Es war sicher nicht das erhoffte Ergebnis und gerade die Anfangsphase war alles andere als berauschend. Angesichts der langen Spielpause und der damit einhergehenden mangelnden Spielpraxis, dem Ausfall einiger Stammspieler, sowie der katastrophalen Schiedsrichterleistung, sollte die knappe Niederlage aber nicht überbewertet werden. Vor allem dank der starken zweiten Hälfte und dem grandiosen Einsatz inklusive 2 Toren in Unterzahl dürfen wir aber positiv in die nächsten Wochen blicken.

Das nächste Match steigt bereits am kommenden Wochenende, der Gegner heißt diesmal Team 17. Beginn der Partie ist 10:30 Uhr, Spielort ist wieder am Kinkplatz.

Impressionen aus der Hinrunde der Saison 2019/20

© by FFBÖ – Kleinfeldliga Wien

Auftakt in die Saison 2019/20!

Bald ist es endlich wieder soweit! Die Vienna Wolves gehen in ihre bereits vierte Saison in der 2. Liga West des FFBÖ und bekommen es dabei zum Auftakt mit Real Vienna zu tun. Wir erwarten eine spannende Partie, handelt es sich dabei doch um das Match der direkten Tabellen-Nachbarn aus der Vorsaison, die Real Vienna mit Platz 7 knapp vor den Wolves beenden konnte.

Das Ziel ist klar vorgegeben: Ein Sieg zum Auftakt und damit der perfekte Start in die neue Saison sind der Plan, um die angestrebte deutliche Verbesserung im Vergleich zur leider eher mäßigen vergangenen Spielzeit zu erreichen. Auf Grund der bisherigen Vorbereitung mit starken Trainingsleistungen und einem ungefährdeten 6:2-Sieg im bisher einzigen Testmatch darf man aber erwartungsvoll in die neue Saison gehen und hoffen, dass sich das vorhandene Potential auch des Öfteren in den Ergebnissen widerspiegeln wird.

Die Auftaktpartie findet bereits in knapp zwei Wochen, nämlich am 8. September um 13:00 Uhr am Austria XIII Platz (Kinkplatz 24, 1140 Wien) statt. Wir hoffen dazu natürlich auch auf die zahlreiche Unterstützung unserer Fans, die wie immer gerne als zusätzlicher Motivationsfaktor am Spielfeldrand gesehen sind.

 

Versöhnlicher Abschluss einer durchwachsenen Saison

Am 18. und somit letzten Spieltag der Saison 2018/19 konnten die Vienna Wolves mit einem ungefährdeten 7:0 Sieg gegen (ein zugegebenermaßen stark ersatzgeschwächtes) Real Vienna noch einen erfreulichen Abschluss dieser doch eher mäßigen Spielzeit erzielen. Die Wolves taten sich trotz spielerischer Überlegenheit lange schwer und konnten einige hochkarätiger Chancen nicht verwerten, wodurch es nur mit einem 1:0 in die Pause ging. Erst in der zweiten Hälfte ging der Knoten dann auf und dank einer tollen Mannschaftsleistung und angeführt von einem stark aufspielenden Elias Thun-Hohenstein konnte man noch 6 Treffer drauflegen.

Durch das starke Saison-Finish mit 2 Siegen aus den letzen 3 Partien konnten sich die Wolves somit noch auf den 8. Tabellenplatz vorschieben. Damit ist zwar erfreulicher Weise eine deutliche Verbesserung zum 10. Platz des Vorjahres gelungen, es soll aber nicht über die eher mageren Leistungen in den Spielen vor allem zur Mitte der Saison hinwegtäuschen. Nichtsdestotrotz darf man durch die starken Leistungen am Ende positiv gestimmt und erwartungsvoll in die kommende Spielzeit blicken, in der sich die harte Arbeit und der unerbittliche Einsatz hoffentlich auch öfters in zählbare Resultate umschlagen werden.